Was man auf Mauritius in 1-2 Wochen sehen kann: unsere Rundreise mit Karte, Tag für Tag. Die gesamte Strecke sind wir im Dezember selbst mit einem Mietwagen gefahren.
Mauritius ist ein Inselstaat vor der Ostküste Afrikas mit Traumstränden, schönen Bergen, Wasserfällen und Riesenschildkröten. Hier findest du meine persönlichen Erfahrungen und eine Route, die sich leicht nachfahren lässt.
Einige Links in diesem Artikel sind Partnerlinks. Wenn du darüber buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Flug: Direkt mit Condor ab Frankfurt, 740 € pro Person hin und zurück, 2 Wochen vor Abflug gebucht. Hinflug 11 Stunden, Rückflug 12 Stunden.
Reisedaten: 11.-25. Dezember (Hauptsaison)
Wetter an der Küste: 26 bis 30 Grad, Meer 26 bis 28 Grad. Je nach Strand gibt es Unterschiede – am wärmsten ist das Meer im Nordwesten von Mauritius.
Dezember bis März ist Hochsaison und zugleich die feuchteste Zeit des Jahres. Fast täglich regnet es nachmittags oder früh morgens, insgesamt 2–3 Stunden am Tag. Ansonsten ist es heiß und sonnig.
Einreise nach Mauritius
Für EU-Bürger und Schweizer ist kein Visum nötig – der Aufenthalt ist bis zu 90 Tage visumfrei.
Nötig sind ein Rückflugticket und eine Unterkunftsbuchung.
Füll vor dem Abflug die Mauritius All-in-One Travel Digital Form auf safemauritius.govmu.org aus.
Eine Reiseversicherung ist nicht Pflicht, aber empfehlenswert.
Internet auf Mauritius
Am Flughafen gibt es 3 Stunden kostenloses WLAN, auch in Hotels und Apartments ist WLAN fast überall verfügbar.
Die beste Netzabdeckung auf Mauritius haben Emtel und my.t. Unbegrenztes Internet für 30 Tage kostet bei beiden 1.500 MUR (30 €).
Physische SIM-Karten kannst du nach der Ankunft am Flughafen kaufen.
eSIM: Bei Emtel bestellst du sie schon vor der Reise online und bekommst den QR-Code vor der Ankunft per E-Mail. Bei my.t kannst du eine eSIM vorab online bestellen und am Flughafen aktivieren oder dort an einem Automaten kaufen.
Bezahlen auf Mauritius
Die Währung von Mauritius ist die Mauritius-Rupie.
1 Euro ~ 53 Rupien
Fast überall kannst du mit Karte zahlen. Bargeld brauchst du nur für Kleinigkeiten: Obst auf dem Markt, Trinkgeld, Fastfood am Strand.
Für 15 Tage zu zweit haben uns 150 € in bar gereicht, den Rest haben wir mit Karte bezahlt. Auch Euro werden manchmal akzeptiert.
Mietwagen auf Mauritius
Mietwagen sind auf Mauritius günstig – Kleinwagen bekommst du schon ab 25 € pro Tag.
Unseren Toyota Yaris hatten wir vorab für 14 Tage gebucht – 420 € insgesamt, komplett ohne Kaution – und zwar über Localrent, eine Plattform, auf der man Mietwagen von lokalen Anbietern auf Mauritius bucht.

Online haben wir nur eine Anzahlung von 20 % bezahlt. Den Rest haben wir vor Ort bar in Euro beglichen. Bei Kartenzahlung wären 3–5 % Gebühr angefallen.
Nach der Passkontrolle am Flughafen haben wir den Vermieter per WhatsApp kontaktiert – die Nummer stand im Gutschein, den wir direkt nach der Buchung per Mail bekommen hatten.
Vor Ort trafen wir uns mit einem Mitarbeiter, unterschrieben den Vertrag und fotografierten alle Kratzer und Schäden. Zusätzlich haben wir ein Rundum-Video vom Auto gemacht, auch von oben und unten.
Alle Mietwagen auf Mauritius sind versichert. Selbstbeteiligung bei kleinen Autos: 400–500 €, bei größeren: 750 €. Die Versicherung zahlt nur, was über dieser Summe hinaus liegt – kleinere Schäden trägt man selbst.
Die Versicherungsbedingungen solltest du für jedes Auto in der Vergleichstabelle prüfen. Bei unserem Auto war die Vollkasko mit 500 € Selbstbeteiligung bereits im Mietpreis enthalten.
Wer ohne Selbstbeteiligung fahren will, kann Full Coverage Plus dazubuchen. Lohnt sich aber nicht immer – wir haben vorher durchgerechnet, was für uns günstiger war.
Auf Mauritius herrscht Linksverkehr, das Lenkrad sitzt rechts. Rund um den Flughafen und im Süden ist wenig los, da bleibt genug Zeit, sich einzugewöhnen.
Benzin kostet aktuell 1,3–1,4 € pro Liter (65–70 Rupien). Tankstellen gibt es reichlich, überall werden Karten und Bargeld in Rupien akzeptiert.
Parken am Strand ist kostenlos, nur im Zentrum der Hauptstadt ist es kostenpflichtig.
Die Straßen auf Mauritius sind in gutem Zustand, keine Schlaglöcher, stellenweise aber recht schmal. Tempolimit auf der Landstraße: 60–80 km/h, auf der Autobahn 110 km/h.
Mehr Details: Mietwagen auf Mauritius
Unterkünfte auf Mauritius
Unser Ziel war ein aktiver, budgetfreundlicher Roadtrip, bei dem wir möglichst viel sehen wollten. Deshalb haben wir Apartments an sechs verschiedenen Stränden gebucht. Morgens ans Meer, nachmittags in die Berge und Naturparks der Umgebung.
2–3 Nächte an jedem Ort, dann weiter.
Unten findest du die Links zu den Apartments, in denen wir übernachtet haben – nicht als Empfehlung, sondern nur zur Orientierung, damit du siehst, um welche Gegend es jeweils geht.
Mauritius-Sehenswürdigkeiten auf der Karte
Alle GPS-Koordinaten im Text stammen aus Google Maps.
Zum Wandern in den Bergen eignet sich am besten die kostenlose Offline-Karten-App Organic Maps – dort sind die Wanderwege genauer eingezeichnet.
Mauritius Rundreise: Route für 2 Wochen
Highlights sind mit * markiert
TAG 1. Le Morne
📍Unterkunft in Le Morne: 2 Nächte im Lavender (9.0✯)
Blue Bay Beach, 11 km vom Flughafen (15 Minuten mit dem Auto)
St Felix Public Beach
*Aussichtspunkt Maconde Viewpoint
Strand und Umgebung von Le Morne
TAG 2. Le Morne
*15-minütiger Flug über den Unterwasser-Wasserfall
Le Morne Kite Lagoon
*Le Morne Public Beach
*Chamarel Seven Colored Earth Geopark – Naturpark mit Wasserfall und siebenfarbiger Erde.
TAG 3: SÜDEN
📍Unterkunft in Surinam: 2 Nächte in Résidence An&Sy
*Le Morne Brabant (556 m) – Aufstieg auf den spektakulärsten Berg von Mauritius, 4,5 Std. hin und zurück
Gris Gris Beach (Wellen, Landschaft wie auf Bali)
*Aussichtspunkt La Roche qui Pleure und Wanderweg zum Wasserfall Cascade Mamzelle
Wasserfall Rochester Falls
TAG 4: SÜDEN
*Park La Vanille – riesige Schildkröten, Krokodile, Lemuren
Tookay Temple – bunter Hindu-Tempel mitten im Feld
Restaurant Comlone in Nouvelle France
Teeplantagen der Bois Cheri Tea Factory
Hindu-Tempel Grand Bassin – Affen und riesige Statuen
*Tamarind Falls – Kaskadenwasserfälle
Wasserfälle Alexandra Falls
*Aussichtspunkt Gorges Viewpoint
TAG 5. Westen
📍Unterkunft in Flic en Flac: 3 Nächte im Phoenix Beach Apartments direkt am Strand
*Flic en Flac Beach
*Bench828, auch Black River Peak genannt – Wanderung auf den höchsten Berg von Mauritius (828 m), 3 Std. hin und zurück
*Abendessen im Ousaporn Thai Restaurant
TAG 6. Flic en Flac
Flic en Flac Beach und Umgebung: Schnorcheln, Entspannen
TAG 7. Hauptstadt
Trou Aux Cerfs Volcano – Krater eines erloschenen Vulkans
Port Louis:
*Marie Reine de la Paix – Kirche mit Aussicht
Signal Mountain – 320 m hoher Berg, mit dem Auto erreichbar
Citadelle (Fort Adelaide) – Militärfestung aus dem 19. Jahrhundert
Lenin Statue Bust – Lenin-Büste an der Yuri-Gagarin-Allee
*Abendessen bei Mama Hélène So Lakwizine
TAG 8: Norden
📍Unterkunft in Pereybere: 4 Nächte in der Lharmonie Villa, Bewertung 9,2
Trou-aux-Biches Beach – Top 3 der Insel, für uns aber enttäuschend
Pereybere Beach – überlaufen, etwas weiter nördlich hinter der Landzunge liegt ein langer, leerer Strand.
TAG 9. Mon Choisy
Regen von morgens bis abends, nur am Mon Choisy Beach gebadet
TAG 10. Mon Choisy
*Mon Choisy Beach – unser Lieblingsstrand im Norden
Botanischer Garten Pamplemousses
TAG 11
Wieder Regen mit Unterbrechungen – wir sind die Nordküste entlanggefahren.
TAG 12. Osten
Unterkunft in Trou d’Eau Douce: 2 Nächte im Casa Frangipani Mauritius (9.3✯)
Roche Noire Lava Tubes und Princess Margaret Cave
TAG 13
*Strand Belle Mare beim Hotel LUX Belle Mare – mein Favorit unter den Stränden von Mauritius
Strände Trou d’Eau Douce und Palmar Public Beach – schön, aber unsauber
Wasserfall Grand River
Pointe du Diable – ein paar Kanonen am Meer
Abendessen mit Meeresfrüchten im Café Sarepta
TAG 14
Unterkunft in Blue Bay – ziemlich schlecht, deshalb kein Link
La Cambuse Public Beach beim Flughafen – größer, sauberer und ruhiger als Blue Bay
TAG 15
Mietwagen abgegeben, zurückgeflogen.
Mauritius Sehenswürdigkeiten: Route für 7, 10 oder 14 Tage mit Fotos
Tag 1. Blue Bay, Le Morne
7:40 Auf Mauritius gelandet. Passkontrolle und SIM-Karten-Kauf haben 2 Stunden gedauert.
9:30-10.00 Treffen mit dem Autovermieter von Localrent.
Video gemacht, Vertrag unterschrieben, bezahlt und das Auto übernommen.
1. Blue Bay

10:30 Zum Baden an den Blue Bay Beach gefahren – der nächstgelegene Strand zum Flughafen (15 Min. mit dem Auto).
12:30 St Felix Public Beach – die Küste ist unbebaut: nur Nadelbäume, ein Café, Duschen, Toiletten und das Meer.
13:30 Captain Matthew Flinders Monument und Maconde Viewpoint.
📍 Gps: -20.490939, 57.371114
2. Le Morne

Le Morne liegt 53 km vom Flughafen entfernt, 1 Std. 15 Min. mit dem Auto.
14:10 In Le Morne angekommen und für 2 Nächte im Lavender eingecheckt. Der Strand an der Unterkunft eignet sich nicht zum Baden. Wir sind zum Le Morne Public Beach gefahren.
Le Morne liegt am Fuß des Le Morne Brabant, dem Wahrzeichen von Mauritius. Toller Strand, wahnsinnig schön, und gleich zwei Nationalparks in der Nähe.
Am Nachmittag waren wir schwimmen und sind dann auf die Suche nach Essen oder einem Supermarkt gefahren.
Fun Fact: Im Süden von Mauritius haben die Cafés mittags zu und öffnen erst wieder ab 18 Uhr. Tagsüber stehen an den Stränden Foodtrucks mit Burgern, Hähnchen-Baguettes, Pommes, Nudeln oder Reis für 3–5€.
Wer richtig essen will, wartet entweder bis zum Abend oder kocht selbst in der Unterkunft. Viele Restaurants gehören zu Hotels und sind nur für deren Gäste zugänglich.
Tag 2. Le Morne, Chamarel
Morgens sind wir mit dem Wasserflugzeug über den Unterwasser-Wasserfall geflogen – 15 Minuten für 169 € pro Person, die Zeit hat völlig gereicht (gebucht eine Woche vorher).
Danach sind wir zur Le Morne Kite Lagoon gefahren, weiter ging’s zum Le Morne Public Beach.
Chamarel Seven Coloured Earth Geopark

16:00 Chamarel Geopark – eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Mauritius: siebenfarbige Erde, ein fast 100 m hoher Wasserfall, 8 Riesenschildkröten, viele Vögel und grüne Papageien. Die Schildkröten darf man weder anfassen noch füttern.
Am besten schon gegen 15 Uhr kommen, dann bleibt noch Zeit für eine Wanderung durch den Ebony Forest.
Eintritt: 800 MUR pP (15 €), Kinder unter 5 Jahren kostenlos. Ebony Forest kostet extra.
Tag 3. Le Morne Brabant, Gris Gris Beach
1. Le Morne Brabant

Geöffnet ist der Trail täglich von 7 bis 16 Uhr, letzter Start um 14:30 Uhr.
7:30 Wir haben uns am Eingang ins Besucherbuch eingetragen und sind auf den Le Morne Brabant losgelaufen.
Der Berg ist nur 556 m hoch, der Trail etwa 3,5 km pro Strecke. Für Hin- und Rückweg haben wir 4,5 Stunden gebraucht.
Der erste Teil ist relativ easy, bis zum North Viewpoint schaffen es sogar Kinder. Danach steht man vor einer fast senkrechten Felswand – und ab da wird’s richtig heftig.
Für den oberen Abschnitt ab Viewpoint 2 wird offiziell ein qualifizierter Guide empfohlen. 2026 blockieren Guides den Zugang zum zweiten Teil des Trails ab etwa 10:30 Uhr. Du musst also entweder einen Guide für 20 € pro Person nehmen oder früh morgens aufsteigen.
Am besten startest du um 7 Uhr, wenn der Trail aufmacht, mit festen Schuhen und mindestens 1,5 Litern Wasser.
Auf dem Berg gibt’s kaum Schatten, und schon gegen 9–10 Uhr knallt die Sonne so brutal, dass einem schwindelig wird.
📍 Gps Startpunkt -20.459178, 57.327689
14:30 Umzug nach Surinam, für 2 Nächte in der Résidence An&Sy eingecheckt.
Wir hatten eine ganze Etage im Haus für uns, mit Küche, Wohnzimmer und zwei Schlafzimmern. Die Einrichtung etwas altmodisch, keine Klimaanlage (nur Ventilatoren), dafür viel Platz und sehr authentisch.
2. Gris Gris

15:50 Gris Gris Beach im Süden von Mauritius – Wellen und Landschaft wie auf Bali.
Direkt daneben liegen der Aussichtspunkt La Roche qui Pleure und der Wanderweg zur Cascade Mamzelle und zwei weiteren Wasserfällen, die ins Meer stürzen.
18:10 Rochester Falls – 10 m hoher Wasserfall mit ungewöhnlichen rechteckigen Basaltsäulen und einem natürlichen Becken.
Tag 4. La Vanille, Zentralmauritius
1. La Vanille

9:30 Der La Vanille Nature Park liegt im Süden von Mauritius. Hier leben Hunderte Riesenschildkröten frei im Gehege – du kannst zwischen ihnen herumlaufen, sie streicheln und für 90 MUR auch füttern.
Außerdem gibt es über 2.000 Krokodile, Lemuren, Leguane, Affen, Esel, Pfauen und Wildschweine. Sie leben in Gehegen oder hinter Glas – hier heißt es nur schauen.
Eintritt: 975 MUR (18 €), Kinder von 3 bis 12 Jahren 685 MUR.
12.30 Amma Tookay Kovil – farbenfroher Hindu-Tempel mitten zwischen Zuckerrohrfeldern, 8 Kilometer vom La Vanille Nature Park entfernt. Gps -20.454056, 57.582361
13:10 Bois Cheri Tea Factory – die älteste und größte Teeplantage auf Mauritius, gegründet 1892; hier kannst du die Plantagen, Teefabrik und das Museum besuchen und mauritischen Tee probieren. Gps -20.425289, 57.525850
4. Grand Bassin Temple

13:20 Grand Bassin (Ganga Talao) – heiliger Kratersee in den Bergen im Zentrum von Mauritius und das wichtigste hinduistische Heiligtum der Insel. Der Eintritt ist kostenlos.
Rund um den See leben Affen. In den Tempeln kannst du dir von einem Priester den Segen geben lassen. Zum Hanuman Temple führen Treppen hinauf – von oben hat man einen schönen Blick über den See.
Daneben stehen die 33 m hohen Statuen von Shiva und Durga (Maa Durga Statue Mauritius).
5. Tamarind Falls
15:00 Die Tamarind Falls – ein Wasserfall mit 7 Kaskaden in den Bergen. Du kannst eine 2–4-stündige Wanderung machen oder das Wasser einfach vom Aussichtspunkt aus anschauen.
Am Eingang stehen Guides, aber die Wege sind eingezeichnet. Nimm einfach genug Wasser und Mückenspray mit.
17:00 Alexandra Falls – vom Aussichtspunkt angeschaut. Hier startet auch der 2,8 km lange Trail zur Cascade 500 Pieds, für den du 1–2 Stunden brauchst.
GPS Aussichtspunkt: -20.433596, 57.457825
7. Gorges Viewpoint

17:30 Gorges Viewpoint – spektakulärer Aussichtspunkt im Black River Gorges National Park mit Blick auf die Berge und das Meer. Mit dem Auto bequem über eine gute Straße erreichbar. In der Umgebung leben Affen.
📍 GPS: -20.422343, 57.430159
Tag 5. Flic en Flac
1. FLIC EN FLAC

12:00 Weiter nach Flic en Flac. Die Fahrt von Surinam hat mit einem kurzen Stopp zum Essen 2 Stunden gedauert.
Unterkunft für 3 Nächte: Phoenix Beach Apartments am Strand.
Flic en Flac ist einer der besten Strände auf Mauritius. Super beliebt, sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen, die hier tanzen und picknicken.
Gute Infrastruktur (Cafés, Supermärkte, KFC, McDonald’s), schöne Aussicht, warmes Meer. Der Strand ist sehr lang, da findet man auch ruhigere, fast leere Abschnitte.
Einziger Haken: Wegen des nahen Riffs liegen im Wasser und am Strand viele Korallenstücke.
GPS -20.279118, 57.366241
2. BENCH 828

16:30–19:30 Wir sind aufs Black River Peak gestiegen – auf den höchsten Gipfel der Insel (828 m).
Der Hike ist nicht schwer: 3,5 km einfache Strecke, 200 Höhenmeter, hin und zurück locker in 3 Stunden machbar. Der ganze Weg verläuft im Schatten der Bäume. Anspruchsvoll ist nur das letzte Stück – dort helfen Seile beim Aufstieg.
Am besten vor 15:30 starten. Wir waren erst um 18 Uhr am Gipfel und mussten einen Teil des Rückwegs im Dunkeln absteigen.
GPS Gipfel: -20.408673, 57.407940
20:30–21:30 Abendessen im thailändischen Restaurant Ousaporn Thai Restaurant – richtig lecker.
GPS -20.344011, 57.364793
Tag 6. Flic en Flac, Tamarin
Entspannter Tag in Flic en Flac: schnorcheln, am Strand chillen, Spaziergänge am Ozean entlang.
Am Abend waren wir am Hilton Beach schwimmen. Der liegt näher an Tamarin, dort ist der Sand gelber und der Ozean nicht so türkis.
In einem Lokal Langusten zu Abend gegessen – 30 € pro Stück.
Tag 7. Port Louis

1. Trou Aux Cerfs Volcano
15:00 Mauritius ist eine Vulkaninsel. Aktive Vulkane gibt es heute keine mehr, aber im Zentrum liegt der Krater eines erloschenen. Dort findest du einen Aussichtspunkt mit Blick auf die Berge, eine Wetterstation und einen Rundweg zum Spazieren.
2. Port Louis
16:30–18:30 Port Louis, die Hauptstadt von Mauritius – ein paar Orte, die wir besucht haben:
Marie Reine de la Paix – ein wunderschönes Gelände bei der Kirche, mit Blick auf die Berge und die Stadt.
Signal Mountain – ein 320 m hoher Berg über der Hauptstadt, mit dem Auto erreichbar, von dort aus kann man zum Quoin Bluff wandern.
Citadelle (Fort Adelaide) – eine Festung aus dem 19. Jahrhundert mit Panoramablick über die Stadt.
3. Mama Hélène
19:30 Abendessen bei Mama Hélène So Lakwizine, Table d’hôtes Cuisine locale Créole.
Reserviert hatten wir einen Tag vorher. Wir bekamen einen eigenen Tisch im Garten unter Mangobäumen – super romantisch.
Das ist nicht mal ein richtiges Restaurant, sondern ein Privathaus in Flic en Flac, wo ab und zu Gäste empfangen und lokale Gerichte gekocht werden. Eine spannende Gelegenheit, kreolische Hausmannskost zu probieren.
Die Menükarte wechselt ständig, wir konnten nur zwischen Huhn und Fisch wählen, der Rest war eine Überraschung.
Wir haben es nur zur Hälfte geschafft. Bezahlt haben wir 1.000 Rupien pro Person (40 € fürs Abendessen zu zweit).
GPS -20.279563, 57.370592
Tag 8. Trou-aux-Biches, Pereybere
Weiter in den Norden von Mauritius.
4 Nächte im Pereybere ⇢ Lharmonie Villa.
Eine kleine Villa ganz in der Nähe vom Strand. Alles da, was man zum Leben braucht. Hier haben wir zum ersten Mal selbst gekocht – gleich in der Nähe gab’s einen großen Supermarkt.
Im Nordwesten von Mauritius ist es heißer und trockener. Der Wind kommt aus Süden und Osten, die Berge in der Inselmitte blockieren die Luftströmung.
Der Ozean im Norden ist ein paar Grad wärmer, und wegen des Riffs gibt’s dort keine Wellen.
1. Trou-aux-Biches

Trou-aux-Biches gilt als der beste Strand von Mauritius. Das Wasser ist hier am wärmsten und der Ozean ruhiger als ein schlafendes Faultier.
Aber! Lange Abschnitte sind für Gäste der Strandhotels reserviert. Durchgehen darf man, schwimmen nicht.
Die öffentlichen Strandstücke sind nur 10 Meter breit und vollgestopft mit Booten. Fühlt sich an wie am Bahnhof. Wir sind ganz in den Norden gelaufen und haben dort eine schöne Stelle zum Baden gefunden.
2. Pereybere

Der Strand von Pereybere gehört auch zu den Top-Stränden, besonders beliebt bei Familien mit Kindern: warmes Wasser, Sand ohne Korallen, flach am Ufer.
Allerdings ist dort sehr wenig Platz, und es ist der vollste Strand, den ich auf Mauritius gesehen habe.
GPS -19.993954, 57.590881
3. No name Strand hinter der Landzunge Pointe d’Azur
Gewohnt haben wir in Pereybere, gebadet aber nicht am öffentlichen Strand, sondern weiter nördlich, hinter der Landzunge Pointe d’Azur.
Das Wasser megawarm, der Strand sauber, tolle Aussicht. Keine Duschen, keine Toiletten, kein Essen – dafür maximal 10 Leute pro Kilometer.
GPS -19.989151, 57.594636
Tag 9. Mon Choisy

Von früh bis spät nur Regen, ohne Pause.
Wir sind zum Strand Mon Choisy gefahren, eine Stunde im Regen geschwommen. An dem Tag hatten alle Cafés und Restaurants in der Gegend wegen des schlechten Wetters zu.
Tag 10. Mon Choisy, Pamplemousses
1. Mon Choisy
Mon Choisy ist auch einer der besten Strände auf Mauritius. Ringsherum steht nichts, nur ein Kiefernwald.
Plus: warmer Ozean, Schatten von den Bäumen am Ufer, keine Wellen, keine Korallen, weißer Sand, und Essen gibt’s direkt am Strand.
Minus: Die Einheimischen kommen hier in großen Gruppen zum Entspannen und lassen danach ihren Müll liegen.
GPS -20.015821, 57.557211
2. Pamplemousses

15:00 Der Botanische Garten von Pamplemousses – der älteste Botanische Garten der Südhalbkugel, mit Baobabs, Victoria-Amazonica-Seerosen, 85 Palmenarten, Schildkröten und Hirschen.
Am besten vor 11 Uhr oder nach 15 Uhr kommen. Tagsüber ist es brutal heiß, da hilft auch der Schatten der Bäume nicht.
Eintritt: 6 € / 300 Rupien
Tag 11. Norden von Mauritius
Wieder Regen mit Pausen, wir sind durch den Norden gefahren:
- Bain Boeuf Public Beach
- Notre-Dame Auxiliatrice de Cap Malheureux – eine katholische Kirche am Ozean
- danach an jedem Strand kurz angehalten
Tag 12. Osten von Mauritius
2 Nächte im Casa Frangipani Mauritius
Von den Oststränden Mauritius’ schwärmt eigentlich niemand, also waren wir an diesem Morgen noch mal ausgiebig in Mon Choisy schwimmen – vielleicht die letzte Chance auf den Ozean.
Angeschaut haben wir uns noch Grand Baie, das angesagteste Viertel der Insel.
Dazu die Roche Noire Lava Tubes und die Princess Margaret Cave – übrigens richtig gute Höhlen, gar nicht touristisch, dafür groß und beeindruckend.
Danach sind wir nach Trou d’Eau Douce gezogen.
Als bester Strand im Osten gilt Belle Mare. Der öffentliche Teil ist eher mau – Müll im Sand, Hühnerknochen-Reste – aber lauf weiter südlich zum Strand vom LUX Belle Mare, und du landest im Paradies.
Tag 13. Belle Mare

Der Strand Belle Mare beim Hotel LUX Belle Mare: bezaubernder Ozean, Schnorcheln mit Schildkröte, großen Fischen, Seesternen und Seeigeln.
Unsere Sachen haben wir auf einer kleinen Insel im Schatten liegen lassen, auf der Karte als Little Island markiert, GPS -20.198569, 57.783408.
Endlich mal so richtig entspannt. Weiter als bis zu den Bojen darf man aber nicht raus, da fahren ständig Boote mit Bananenbooten, Fallschirmen und Wasserskiern.
Außerdem waren wir noch an den Stränden von Trou d’Eau Douce und am benachbarten Palmar Public Beach, aber nicht so toll – etwas dreckig.
Nachmittags ging’s zum Wasserfall Grand River (wegen des Regens nicht bis oben geschafft), auf der Karte als GRSE Waterfall zu finden.
Danach zu Pointe du Diable – ein paar alte Kanonen direkt am Ozean.
Abendessen im Café Sarepta – ein unscheinbares Straßencafé für Einheimische, das Highlight: Meeresfrüchtesalat für 5 €, serviert in einer großen Muschel.
GPS -20.351206, 57.749596
Tag 14
Umzug in den Süden, Richtung Flughafen – ein Haus für 1 Nacht für 100 €. Das Haus war so lala und der Vermieter unfreundlich, deshalb kein Link.
Morgens noch mal an den Strand in Belle Mare, dann weiter nach Blue Bay und ein Abstecher zum La Cambuse Public Beach (ein guter Strand in Flughafennähe).
Man hätte auch die Sehenswürdigkeiten von Mahébourg anschauen oder auf den Löwenberg wandern können, aber bei dem Regen hatten wir auf beides keine Lust.
Tag 15, 25. Dezember
Mietwagen am Flughafen abgegeben, zurück nach Deutschland geflogen.
Falls euch die Route unlogisch vorkommt, hat das seine Gründe:
Der viele Regen in der zweiten Woche hat uns drei weitere Bergtouren vermasselt.

Fazit: Mauritius
Vor der Reise dachte ich, Mauritius wäre eine teure, langweilige Insel: ein paar Strände, ein Berg, drei Papageien. Falsch gedacht. Für zwei Wochen hatten wir für jeden Tag Pläne.
Mauritius hat mir wahnsinnig gut gefallen: malerisch, sicher, günstig, super Straßen, Berggipfel, Schatten am Strand dank der Kasuarinenbäume, warmer türkisfarbener Ozean.
Zwei Wochen waren genug, 10 Tage hätten aber auch gereicht.
Bootstouren zu Pottwalen und Delfinen haben wir nicht gemacht (Blauwale gibt’s im Dezember nicht). Immer wieder verschoben, und am Ende hatten wir keine Lust mehr, dafür quer über die Insel zu fahren.
Preise auf Mauritius: Was haben wir in 15 Tagen ausgegeben?
1.480 € für 2 Hin- und Rückflugtickets, Direktflug mit Condor ab Frankfurt.
420 € für den Toyota Yaris, 14 Tage Miete – uns hat ein kleines Auto gereicht, aber man kann auch etwas Größeres und Stärkeres nehmen. Die komplette Auswahl und Konditionen gibt’s bei Localrent.
890 € für 14 Nächte Unterkunft.
90 € fürs Parken am Flughafen Frankfurt inklusive Transfer zum Terminal und zurück.
100 € für Fensterplätze im Flugzeug (15 € pro Platz).
80 € Eintritt in die Naturparks.
340 € Unterwasser-Wasserfall
100 € Benzin für den Mietwagen
700 € Essen, Obst, Souvenirs. Fürs Abendessen zu zweit im Restaurant haben wir manchmal 40–60 € bezahlt, an anderen Abenden waren wir für 10 € satt. Hauptsache, man hat die Wahl.
Insgesamt: 15 Tage auf Mauritius im Dezember haben uns zu zweit 4.200 € gekostet – inklusive Flug, Unterkunft, Essen und Mietwagen. Das sind 2.100 € pro Person.
Es ging bestimmt auch günstiger oder teurer – im Großen und Ganzen ist der Preis für Traumstrände mitten im Winter aber fair.
[…] 📌 Unsere komplette Route: Mauritius Rundreise – 2 Wochen mit dem Mietwagen. […]